BTV-Beitrag zum Tag des Denkmals am 24.9.2017

Hier ansehen!

Herzlichen Dank an das Team von BTV!


Tag des offenen Ateliers am Brunnbauerhof

Sonntag, 22. Oktober 2017 - 10.00 bis 18.00 Uhr

ACHTUNG: Falscher Termin im gedruckten Jahresprogramm!

An diesem Tag wird das Innviertler Freilichtmuseum Brunnbauerhof in Andorf zum Atelier umfunktioniert: Die freischaffende Künstlerin Ingrid Pojer (Malerei und Grafik) und Angela Ratzenberger (Textiles und Dekoratives) zeigen ihre Werke in den denkmalgeschützten Mauern des Innviertler Vierseithofes. Die vom Land Oberösterreich initiierten Tage des offenen Ateliers, an denen sich rund 300 Ateliers und Galerien beteiligen, sind schon seit über 30 Jahren fixer Bestandteil im oberösterreichischen Kulturleben. Übrigens: Der Brunnbauerhof ist an diesem Tag zum vorletzten Mal in der laufenden Museumssaison zur Besichtigung geöffnet, ehe er sich ab November in den Winterschlaf begibt!
Weitere Termine... 


Innviertler Freilichtmuseum Brunnbauerhof

Ein typischer Innviertler Vierseithof

Traktor, Mähdrescher oder Melkmaschine - heute nicht mehr wegzudenkende Arbeitsgeräte in der modernen Landwirtschaft. Sie erledigen in wenigen Stunden das, wozu früher mehrere Personen oftmals über Tage beschäftigt waren. Dieser einscheidende Wandel liegt allerdings noch nicht allzu lange zurück. Erst nach dem 2. Weltkrieg wurden Traktoren und Co. Teil unseres Alltagsbildes. Zuvor mussten alle Arbeiten, die auf einem Bauerhof im Laufe des Jahres anfielen, mühevoll von Hand verrichtet werden. Pferde waren den Bauersleuten dabei eine äußerst wertvolle Hilfe. Allerdings war man auch auf die Hilfe von Knechten und Mägden angewiesen, die - heute kaum mehr vorstellbar - zusammen mit der Bauernfamilie auf dem Hof lebten und arbeiteten.

Einen wunderbaren Einblick in diese vergangene Zeit gewährt der Brunnbauerhof in Andorf, dessen ältester Gebäudeteil vor über 200 Jahren erbaut und der im Jahr 1995 zum 1. Innviertler Freilichtmuseum wurde. Die großteils originale Einrichtung aus dem Beginn des vorigen Jahrhunderts vermittelt dem Besucher anschaulich, wie die Hofbewohner damals gelebt und gearbeitet haben. Da vor Beginn der Mechanisierung der Großteil der Bevölkerung in der Landwirtschaft tätig war, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, hier der Lebenskultur der eigenen Ahnen zu begegnen.

Das Museumsteam ist außerdem bemüht, den denkmalgeschützten Hof das ganze Jahr über durch zahlreiche Veranstaltungen, die stets eine einzigartige Symbiose mit dem einmaligen Ambiente des Hofes bilden, mit Leben zu erfüllen. Kulturelle Institutionen sind ebenfalls herzlich eingeladen, den Hof mit Eigenveranstaltungen zu beleben (Konzerte, Lesungen, Ausstellungen,...)

Geschichte erleben!